Berichte und Themenschwerpunkte zu den Bauphasen und den daran beteiligten Menschen.
D-Bulletin Nº 10 – 2026, Zusammenarbeitskultur
Ein Kernteam steuert die Projektorganisation von Gebäude D. Es verantwortet unter der Leitung von Hanspeter Winkler die langjährige Zusammenarbeit von hunderten Mitarbeitenden. Arbeitsgrundlage ist ein gemeinsam entwickeltes Handlungs- und Werteverständnis, das sich durch alle Prozesse zieht.
Tobias Siegenthaler (33) arbeitet als Glaser auf Montage. Bei Gebäude D waren er und sein Team gefordert – aber sie wurden mit Hühnerhaut-Effekt belohnt.
Damit die Nutzerbedürfnisse erfüllt werden und die vielen Schnittstellen der gebäudetechnischen Erschliessung gelingen, arbeiten Planende, Elektroinstallateure und die Bauherrschaft eng zusammen.
+++ Gebäude D zeigt seine Fassade! Ein Team von bis zu sechs Gerüstbauern hat in der Zeit vom 17. März bis 2. Mai 2025 das Fassadengerüst zurückgebaut. +++
«Austausch schafft Vertrauen»
Wo es gerade brummt: In Gebäude D am Guisanplatz arbeiten zurzeit über 100 Handwerkerinnen und Handwerker. Wie sie zur Baustelle hin- und wegfahren und wo sie parkieren sollen, regelt ein Verkehrskonzept. Einblick in eine wichtige Planung, die den Alltag für die Nachbarschaft im Quartier und für die Handwerksunternehmen gut gestalten will.
Für Andrew Hall ist entwerfen und bauen ein «grosses menschliches Abenteuer». Ein Gespräch mit dem Architekten über Proportion, Nutzen und Gebäude D als Stadt en miniature.
+++ Am 19. und 20. Juni 2024 haben drei Monteure und ein Maschinenführer den 65 Meter hohen Kran demontiert. Ab jetzt muss die Baustellenlogistik ohne den grossen Helfer auskommen. +++
Die Treppe als soziales und handwerkliches Element
Das Atrium wird von zwei Metalltreppen flankiert, in denen Barock und Bern-Bümpliz hervorragend zusammenkommen: Wie Architekt Andrew Hall Anregung in einem römischen Palazzo fand und Metallbauer Mike Tillack das anspruchsvolle Handwerk der Montage gekonnt umsetzt.
Der Grundstein von Gebäude D ist am geplanten Ort im ersten
Untergeschoss eingemauert. Wer zukünftig durch den neuen
Verbindungskorridor zwischen Gebäude A und D gehen wird, kommt an der
120 x 180 cm grossen Betonskulptur vorbei.
Gelungene Aufrichte: Die Bauleute feiern einen Meilenstein ihrer Arbeit
Am 7. Dezember fand die Aufrichte-Feier für das Gebäude D statt. Die bis jetzt am Projekt beteiligten Fachplanenden, Unternehmer, Baumeister-Equipen, Vertreter/-innen der zukünftigen Nutzer und der Bauherrschaft feierten gemeinsam den wichtigen Meilenstein: Der Rohbau ist erfolgreich abgeschlossen.
+++ Mit einem Spezialkran haben Mitarbeiter des Baumeister-Teams am 5. und 6. Dezember 2023 die letzten sechs Betonträger über dem Atrium versetzt. Damit ist der Rohbau abgeschlossen. +++
Erst Funkenflug, dann fest verschraubt
Am 22. Mai 2023 endete die in der Tiefbauphase
begonnene Grundwassererhaltung.
Nachhaltigkeit ist zu einem zentralen Anliegen geworden. In dem Wort konzentriert sich, wie wir als Gesellschaft leben sollten, wie wir wirtschaften müssten und dabei Umwelt und Ressourcen pfleglich behandeln. Das Bundesamt für Bauten und Logistik, Bauherr von Gebäude D, folgt einer gemeinsam definierten Herangehensweise – entwickelt unter der Leitung von Vera Kämpfen.
Grundsteinlegung für das neue Gebäude D Verwaltungszentrum Guisanplatz
In einer feierlichen Zeremonie fand heute die Grundsteinlegung zum neuen Gebäude D des Verwaltungszentrum Guisanplatz in Bern statt. Das Bundesamt für Bauten und Logistik pflegt diese Bautradition zusammen mit geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, dem Quartier und den am Projekt beteiligten Unternehmen. Bis 2026 entstehen 1200 flexible Büroarbeitsplätze.
In einer feierlichen Zeremonie fand die Grundsteinlegung für Gebäude D zusammen mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, dem Quartier und den am Projekt beteiligten Unternehmen statt. Bis 2026 entstehen 1200 flexible Büroarbeitsplätze. Zukünftiger Nutzer des Gebäudes ist das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerung und Sport VBS.
Stefano Corosiniti ist seit 25 Jahren Bauführer. Die Managementaufgabe fordert von ihm Fachwissen, Führungsverantwortung und Flexibilität. Ein Gespräch über die Faszination Spezialtiefbau, schlaflose Nächte und sein Team.
«Die wenigsten wissen, welche Berufsmöglichkeiten es gibt»
Drei Klassen der Schule Bethlehemacker Bern besuchen die Baustelle am
Guisanplatz 1. Ortstermine für Schülerinnen und Schüler sind ein neues
Angebot, um Einblick in die Welt der Bauberufe zu geben.
Claudia Moser und Christophe Sion sind als Ingenieure auf der Baustelle die Koordinierungsstelle zwischen Planungsbüro und ausführenden Firmen. Ein Gespräch darüber, was aktuell den Tiefbau prägt und was ihr wichtigstes Ziel ist.
Die 40 Meter langen Träger und alle Stützen in der ehemaligen Fahrzeughalle mussten zum Abtransport zerkleinert werden, insgesamt mehrere hundert Meter Stahl. Das Problem: Wird der PCB-haltige Schutzanstrich erhitzt, zum Beispiel mit dem Trennbrenner, entstehen Dioxin und Furan, zwei hochgiftige chemische Verbindungen. Ursprünglich war vorgesehen, für die 320 Schnitte jeden Meter Stahl abzulaugen. Für die Arbeiter ist das eine gefährliche Massnahme. Die Situation vor Ort wurde daher reevaluiert. Mit dem Ergebnis, dass ein grosser Teil der Stahlträger abgeknipst werden konnte. Wo doch heiss getrennt werden musste, reinigten Spezialisten für Schadstoffsanierung die Bereiche neben den Schneidlinien von der Farbe.
Nachhaltig bauen
Das BBL beginnt eine Serie von Hintergrundberichten. Am Beispiel des Projekts Guisanplatz 1 Bauetappe 2 wird regelmässig eingeordnet, was Kriterien für nachhaltiges Bauen sind, wie sie im Alltag auf der Baustelle eingehalten werden und wo es Innovationsspielräume gibt. Informationen auch hier.
Medienmitteilung 25. Januar 2021
Baugesuch für die zweite Ausbauetappe am Guisanplatz in Bern eingereicht
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat das ordentliche Baugesuch für das Teilprojekt 2 Hochbau für das Verwaltungszentrum am Guisanplatz beim Bauinspektorat der Stadt Bern eingereicht.
Sicht- und erlebbarer Teil der Baustelleneinrichtung sind vor allem die Verkehrsführung sowie umfassende Schutzmassnahmen gegen das, was jede Baustelle begleitet: Lärm und Schmutz.
Die Bauherrschaft hat für diese Baustelle aufgrund der dichten Bebauung in der Nachbarschaft entschieden, eine bis zu 3,50 m hohe Wand aus naturbelassenem, ökologisch abbaubarem Vollholz aus der Schweiz aufzustellen.
Die Materialien, die beim Rückbau der alten Garagengebäude angefallen sind, werden sorgfältig getrennt. Detailarbeit mit grossem Gerät.
Medienmitteilung 23. Juli 2020
Die Umnutzung des Zeughausareals geht weiter
Zur Vorbereitung der zweiten Bauetappe des Verwaltungszentrums des Bundes am Guisanplatz 1 wird in diesen Tagen das Abbruchgesuch für die bestehenden Garagengebäude eingereicht.
+++ Der Nationalrat hat den Baukredit in Höhe von 130 Millionen CHF genehmigt +++
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