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Duo für Dienstleistungen: Mathias Tschannen (l.) und Sebastian Roth (r.).

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Maximal flexibel

Sebastian Roth und Mathias Tschannen stellen sicher, dass Gebäude D nach der Übergabe an die Nutzenden in einem guten Zustand bleibt und der tägliche Betrieb langfristig sichergestellt ist. Einblick in eine Arbeit, die oft erst gesehen wird, wenn etwas nicht funktioniert.

Was ist Ihr zukünftiges Aufgabengebiet?

Sebastian Roth: Wir nehmen ein weiteres Gebäude in unser Portfolio. Mit der Schlüsselübergabe Ende Juni 2026 sind Mathias Tschannen und ich verantwortlich für den einwandfreien haustechnischen Betrieb und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Mathias Tschannen: Die Aufgaben sind vielseitig. Wir sorgen kurz gesagt dafür, dass alles richtig funktioniert – von Licht über Storen bis zur Lüftung. Ausserdem kommen die Nutzenden mit ihren Anliegen zu uns. Wenn zum Beispiel eine Steckdose kaputt ist, geht bei uns über SAP eine Bestellung ein – und wir sorgen dafür, dass die Reparatur ausgeführt wird.

SR: Unsere Hauptaufgabe ist, diesen Neubau langfristig zu pflegen. Dafür stellen wir sicher, dass die Anlagen gemäss Vertrag gewartet werden und sind für die ausführenden Unternehmen da. Wir achten darauf, etwaige Schäden früh zu erkennen, die richtigen Massnahmen dagegen zu ergreifen, holen Offerten ein. Bei uns liegt relativ viel Verantwortung. Die Inputs, die zu uns kommen, müssen von uns nicht nur beachtet, sondern auch den richtigen Leuten weiterkommuniziert und dann umgesetzt werden.

Sind Sie selbst auch mit dem Schraubenzieher unterwegs?

MT: Ja, das ist das Schöne an dem Beruf. Wir kümmern uns um Kleinstreparaturen. Wenn es aufwendig wird oder zu komplex, ziehen wir die Fachspezialisten dazu. Wir wägen ab, was Sinn macht.

SR: Wir haben viel Kontakt mit Mitmenschen und wir können selbst ausführen. Für mich ist es der schönste Job. Man ist mit so vielen Themen konfrontiert – von Sanitär über Elektrik, Heizung, Spengler oder Baumeister. Am Morgen weiss ich nie, was auf uns zukommt. Und wenn sich eine Aufgabe stellt, müssen wir eine Lösung finden.

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Duo für Dienstleistungen: Mathias Tschannen (l.) und Sebastian Roth (r.).

Sie haben bereits in den Gebäuden der ersten Etappe gearbeitet. Was macht Gebäude D interessant?

MT: Wir waren in den letzten zwei Jahren in den Bauprozess eingebunden. In unserem Team leben wir die Philosophie, früh mit allen Themen konfrontiert zu sein, um Inputs zu geben, wenn es unsere Betriebsabläufe besser macht. Oft wird der Hausdienst im Bau vernachlässigt.

SR: Ich habe in meinem Leben viele Baustellen gesehen und Häuser übernommen – das konsequente Miteinander-Abstimmen war hier vorbildlich und wirkungsvoll.

Wo in diesem grossen Gebäude ist Ihr Lieblingsort?

MT: Ich habe Sanitärinstallateur gelernt. Bis heute bin ich am liebsten im UG in der Haustechnik. Die meisten sehen nicht, wie viel es braucht, damit man sich zum Beispiel die Hände waschen kann. 

SR: Überall, wirklich! Klar, es gibt Tage, an denen die Arbeit vorgegeben ist, weil es – sagen wir in der Einstellhalle – ein Problem gibt. Aber meistens habe ich die Freiheit, mich am Morgen zu fragen: Wo will ich heute sein?

Sie arbeiten im Schichtbetrieb?

SR: In drei Schichten. Frühdienst von 6–15.30 Uhr, Normaldienst von 7–16.30 Uhr, Spätdienst beginnt um 11 und endet um 20 Uhr. Ich bin Familienvater, meine beiden Kinder sind drei und fünf Jahre alt. Mir gibt die Schichtarbeit die Flexibilität und die Freiheit, jeden Tag Zeit mit meinen Kindern zu haben. Mal bringe ich meine Tochter morgens in den Kindergarten, mal gehe ich am Nachmittag mit meinen Kindern in die Badi. So zu arbeiten, gibt viel Work-Life-Balance.

MT: Ich sehe das genauso. Wenn man mal von 11–8 Uhr abends arbeitet, findet eben der Feierabend vor dem Schaffen statt.

Sebastian Roth (*1991) hat Fachmann Betriebsunterhalt EFZ gelernt; Mathias Tschannen (*1993) ist Sanitärinstallateur EFZ. Beide absolvierten die Weiterbildung zum Hauswart mit Fachausweis. Sie arbeiten als Gebäudebetreiber im Dienstleistungszentrum DLZ 1 des BBL und sind Teil eines zwölfköpfigen Teams.

Die Verbindung zur 1. Bauetappe

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