Medienmitteilung 23.07.2020

Die Umnutzung des Zeughausareals geht weiter

Zur Vorbereitung der zweiten Bauetappe des Verwaltungszentrums des Bundes am Guisanplatz 1 wird in diesen Tagen das Abbruchgesuch für die bestehenden Garagengebäude eingereicht.

Im Rahmen des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Wankdorf erarbeitete das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) vor zwölf Jahren in einem Wettbewerbsverfahren ein Überbauungskonzept für das ehemalige Zeughausareal. Das Siegerprojekt wird durch die Berner Architekten Aebi & Vincent AG in Etappen realisiert. Die Bürogebäude aus der ersten Etappe erhielten mit «Platin» das höchste Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS). Im letzten Sommer zogen die Bundesanwaltschaft (BA), das Bundesamt für Polizei (fedpol), das Bundesamt für Rüstung (armasuisse) sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) ein.

Ab Januar 2021 sollen die Bauarbeiten zur nachhaltigen Umnutzung fortgeführt werden. Das generelle Baugesuch für die zweite Etappe ist rechtskräftig genehmigt. In diesen Tagen wird das BBL das Abbruchgesuch für die bestehenden Garagengebäude einreichen. An gleicher Stelle wird zukünftig ein mehrgeschossiges Bürogebäude das neue Verwaltungszentrum im Norden abschliessen. Es ergänzt die verdichtete Gesamtüberbauung, die das Stadtbild im ESP Wankdorf zukunftsgerichtet mitgestaltet. In den Neubau ziehen voraussichtlich im Sommer 2026 Verwaltungseinheiten des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ein. Mit der Immobilienbotschaft 2020 hat der Bundesrat für diese Bauetappe 130 Millionen Franken beim Eidgenössischen Parlament beantragt.

Das Konzept für die Baustellenerschliessung sieht neben geregeltem Baustellenverkehr auch sichere Wege für Velofahrer und Fussgängerinnen vor. Um die Anrainer bestmöglich vor dem Baulärm zu schützen, werden Schallschutzwände aufgestellt und lärmmindernde Abbruchverfahren eingesetzt. Die Vertreter des Bundes, die Quartierkommission «DIALOG Nordquartier Stadtteil V» sowie die Stadt Bern tauschen sich wie bisher regelmässig aus.

Geschichten, die der Boden erzählt

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